Das Glückstagebuch
Was ist ein Glückstagebuch?
Ein Glückstagebuch ist eine Sammlung von Glücksmomenten, Glücksgedanken oder Glücksideen. Es kann als Tagebuch, Loseblattsammlung, Computerdatei, Sprachdatei (z. B. MP3), Videodatei oder auch als beliebige Kombination aus Vorgenanntem geführt werden. Entscheidend ist nur, dass ausschließlich solche Inhalte festgehalten werden, die im Auge des Glückstagebuch-Führenden mit Glück zu tun haben. Hierbei ist nicht das Glück im Sinne von Glück im Spiel gemeint, sondern eher das Glück im Sinne von glückselig oder glücklich.
Wozu dient ein Glückstagebuch?
Vieles von dem, was einem Tag für Tag begegnet, gerät schnell wieder in Vergessenheit. Wenn man nun Glücksmomente aufschreibt oder auf andere Weise festhält, hat man immer wieder die Möglichkeit, sich diese in Erinnerung zu rufen. Man "lernt" damit also quasi erlebte Glücksmomente immer wieder aufs Neue, der "Glücksspeicher" im Gehirn wird immer stärker gefüllt. Da man gleichzeitig die weniger glücklichen Momente NICHT aufschreibt und diese somit eher in Vergessenheit geraten, wächst das innere Glücksgefühl und damit auch die Ausstrahlung und die positive Erwartungshaltung. Damit nimmt eine positive "Glücksspirale" ihren Lauf...
Wie führt man ein Glückstagebuch?
Dies ist primär eine Frage des persönlichen Geschmacks sowie der Praktikabiliät. Wenn man jedesmal erst den Computer hochfahren muss, um einen kleinen Glücksmoment festhalten zu können, wird man vielleicht geneigt sein, nicht jeden Glücksmoment fest zu halten. Viele wertvolle, kleine Glücksmomente könnten so verloren gehen. Sitzt man jedoch sowieso viel vor dem Computer, sieht das anders aus. Allerdings wird man dann im Auto oder auf Reisen auf diesen vielleicht keinen Zugriff haben. In sofern mag das gute, alte Papier der beste Freund eines Glückstagebuch-Führenden sein. Wer viel mit einem Diktiergerät arbeitet, kann natürlich auch dieses nutzen. Im Prinzip hängt das "ideale" Glückstagebuch also von persönlichen Gewohnheiten sowie von der Praktikabilität ab. Es gibt weder ein "richtig" noch ein "falsch". Entscheidender ist, dass es geführt wird.
Sollen auch kleine Glücksmomente ins Glückstagebuch?
JA! Viele kleine Glücksmomente sind oft leichter "einzufangen" als einige große. Viele kleine Glücksmomente summieren sich oft ganz schnell zu großen. Wer jeden Tag nur 3 kleine Glücksmomente einfängt, der hat am Jahresende bereits über tausend "eingesammelt", die ihm dank Glückstagebuch nie wieder verloren gehen.
Beispiele für Glücksmomente
- ein nettes Lächeln von einem anderen Menschen
- eine Blume, die einem überraschend begegnet
- ein wunderschöner Morgen
- eine kleine Überraschung
- ein nettes Gespräch
- eine freundliche Geste
- eine witzige Anekdote, über die man stolpert
- ein gutes Glas Wein, das man innig genießt
- ein schöner Abend / eine schöne Nacht zu zweit
Weiterführende Links zu Glückstagebuch